Archive for ‘sport’

Februar 7, 2013

Barstarzz Highlights 2012

Gerade weil ich eben nicht in der Lage bin mehr als 3 anständige Klimmzüge zu machen bin ich vieleicht so glühender Fan der Barstarzz.

Und mal abgesehen davon, dass sie wahnsinnige Sportler sind ist ihr gesellschaftliches Engagement mehr und mehr beachtenswert ebenso wie ihre sicher nicht ganz uneigennützigen Workshops. Coole Jungs auf jeden Fall die nun auf YT ihr Highlights 2012 Video online haben.

Anschauen lohnt sich!

 

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Oktober 16, 2012

Im Endeffekt bist du allein…

Machen wir uns nix vor. Bei allen sportlichen Ambitionen ist man immer allein. Denn so toll es auch klingt mit einem Trainingspartner zu trainieren, so schön es auch ist nicht alleine Laufen zu gehen. Wir tun es IMMER allein.

Ich für meinen Teil bin mir immernoch maximal unsicher was ich jetzt nun bevorzuge. Es ist wahnsinnig toll mit der Frau meines Herzens an meiner Seite laufen zu gehen. Wir können uns toll unterhalten, wir können uns anfeuern, neue Strecken entdecken und es ist eben einfach nicht so langweilig. Auf der anderen Seite ist sie erheblich härter darin Kilometer zu fressen und mal so richtig an der Temposchraube zu drehen und ich bekomme Gewissensbisse wenn ich mal wieder nicht so aus dem Quark komme, weniger motiviert bin und sie dann ggf. runterziehe oder eben nicht so pushen kann wie sie es eigentlich verdient hätte…. schweirig.

Andererseits sind da diese Läufe alleine. Gerade jetzt wo mich scheinbar ein Anfall von Herbstblues ereilt. Der dunkele Wald, einsame Wege, ein bisschen Musik in den Ohren. Das hat ab und an etwas sehr meditatives, erlaubt es mir meine Gedanken völlig wild durch die Gegend baumeln zu lassen (ja noch wilder als sonst!). Und bringt mich eben auf Ideen wie diesen Beitrag.

Denn wie eingangs gesagt. Im Endeffekt ist man allein. Denn nur ich selbst bin in der Lage die Füße voreinander zu setzen, sich bei jedem Schritt neu abzudrücken Tempo aufzubauen, zu halten oder zu verlangsamen. Nur ich selbst kann darüber entscheiden wie lange oder wie weit ich laufen will. Ich selbst entscheide darüber wie lange mein Körper das aushalten soll. Und es ist total egal ob ich alleine laufe oder zu weit, in einer Gruppe oder eben nicht. Und genau so ist es mit allein Aktivitäten. Ein Trainingspartner kann mich anbrüllen, kann mit Tipps geben. Aber er wird mir die Arbeit nicht abnehmen eine Langhantel von meiner Brust weg zu drücken, er wird mir nicht die Arbeit nehmen meinen (wie ich finde viel zu) schlappen Körper an einer Klimmzugstange nach oben zu wuchten und er wird mich nicht schieben wenn ich, welche Strecke auch immer auf dem Rad zurücklegen will.

 

Und das ist gut so!

Denn so gerne ich mich zurücklehne, so gerne ich abschalte. Nur ich selbst kann dafür Sorgen, dass ich besser aussehe, dass ich schlanker werde, Muskeln zulege oder mein Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen. Das ist ein Job den mir niemand abnimmt. Und je eher dieser Erkenntnisprozess wirklich in meinem, in deinem in unser aller Köpfen angekommen ist, umso eher erreicht man seine Ziele. Je eher schwingt man den Arsch von der Couch und rennt bei Mistwetter durch den Wald, hustet, spuckt und Flucht über den Scheiss den man sich da mal wieder antut. Aber keiner nimmt einem das Gefühl etwas tolles geleistet zu haben, keiner nimmt einem das geile Gefühl einer heissen Dusche danach und keiner nimmt einem den innerlichen Triumph wenn man merkt, dass es erheblich mehr Bock macht im Treppenhaus einen Schritt schneller zu gehen als zu der Zeit in der man solche Aktionen nicht regelmässig gebracht hat…

 

 

 

 

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Oktober 10, 2012

„Schwarzer Schleiflack. 408 Pfund kostet sowas…“

War der erste Kommentar auf das Bild meines neuen Gefährts.

Aber ich greife vor. Es hat über ein Jahr gedauert, ein Jahr mit viel Papierkram und unglaublich vielen Kilometern die mich das pendeln zu meiner Arbeitstelle gekostet hat. 207km pro Strecke (one-way) um genau zu sein. Aber das ist Vergangenheit! Seit Anfang diesen Monats stehe ich im Dienste meiner Heimatstadt und das ist aus unglaublich vielen Gründen einfach nur Traumhaft!

Einer diese Gründe ist endlich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, zum einen Weil es ein Beweis dafür ist wie nah ich mittlerweile dran wohne, denn ich habe Zeit meines Lebens nie in der Stadt gearbeitet in der ich wohne. Und zum anderen weil es einfach eine tolle Sache für den Körper ist. Mein aktueller Gesundheitstrip könnte übrigens auch in naher Zukunft mal Thema werden also Obacht!

Nunja wer fürstlich mit dem Rad zur Arbeit will der braucht auch ein Rad, dass das hergibt. Ja! Ich bin etwas neurotisch was sowas betrifft denn ich besaß bis gestern bereits zwei Fahrräder. Ein altes Mountainbike, welches mir bis jetzt und weiterhin als Alltagsrad dient(e), aber mich häufig dadurch nervt, dass es meinen Nacken killt wenn ich mit Schloß und Rucksack bewaffnet damit einkaufen fahre. Weiterhin besitze ich ein Mountainbike welches allerdings ein reines Sportgerät für pures preschen durch den Wald und in keinster Weise für den Alltag geeignet ist.

Da MUSSTE Abhilfe her!
Es verschlug mich view_item sei Dank zu ATB-Sport in Hannover. Die übrigens seit dem ersten Blick durchs Schaufenster mein Tip für Mountainbikes, Cruiser, Hollandräder und alle weiteren Bikes die gut aussehen wollen und können sind.

Bereits nach dem ersten Besuch waren die Fronten eigentlich schon geklärt. Es brauchte allerdings der Vernunft halber einen zweiten damit ich mich wirklich Entscheiden konnte. Meine Wahl fiel auf ein Rad, dass von den reinen Werten her in etwa das ist was mein Vater vor 30 Jahren gefahren ist. Eben ein Fahrrad. So wie man es von damals kennt. Robust, simpel und dadurch  in meinen Augen wahnsinnig sexy.

Ein Globe (by Specialized) Daily 01. Groß genug aber nicht zu wuchtig. Tolle Geometrie. Schutzbleche, Kettenschutz, 3-Gang Nabenschaltung und ein anständiger Frontgepäckkorb, alles dran was man braucht. Dank fachkundiger Beratung durch den guten Herrn Sommer, welcher auch sein Zeichen auf der Front des Bikes hinterlassen hat erfolgten leichte Tuningmaßnahmen für die Alltagstauglichkeit wie ein gekröpfter Lenker, eine leichte Modifikation des Vorbaus und die Applikation von akkubetriebenen Beleuchtungselementen und damit war alles Perfekt.

Samstag bestellt. Montag Dienst. Dienstag Mittag abgeholt. Dienstag Abend direkt getestet. 10 km sind es von meiner Residenz bis zu meiner Dienststelle und ich bin begeistert! Draufsetzen, in die Pedale hauen, läuft!

Mein Mountainbikegeometrie gewohnter Körper muss sich zugegeben noch ein bisschen an die neuen Verhältnisse gewöhnen (sagen zumindest meine Beine heute). Aber ansonsten war es der beste Kauf den ich in der Hinsicht tätigen konnte.

Mein Tipp also: Bei Gelegenheit einfach mal auf die einfachen Dinge zurückbesinnen. Es lohnt sich!

Juni 23, 2012

Longboarding Hannover

Sehr nett gemachter Clip, ist mir gerade zufällig bei youtube über den Weg gelaufen.

Mondial55 zeigt seinen „daily ride“ durch die Strassen dieser Stadt die ich so wahnsinnig schnell in mein Herz geschlossen habe. Sehr entspannt gemachter Clip, relaxte Mucke und viele mal mehr, mal weniger bekannte schöne Ecken von Niedersachsens Landeshauptstadt.

10 sehr sehenwerte Minuten aus dem Jahr 2009

Juni 8, 2012

Longoarding: So startet man in den Tag!

Longboarder Ivan Guerra weiss wie man richtig in den Tag startet, nämlich mit einer Runde durchs Dorf. Toll eingefangen von Javier Florido habe ich gerade das Video „good Morning TARIFA“ auf Vimeo gefunden. Es ist schon lange her, dass ich in Tarifa war (ist übrigens eine kleine Stadt ganz unten im südlichsten Zipfel Spaniens, vom Strand aus kann man bei klarem Wetter bis nach Marokko schauen, Tarifa ist massgeblich ein Treffpunkt für Surfer) und gerade eben habe ich beschlossen, dass ich mal wieder hin muss. Wunderbare kleine Stadt, tolle kleine Gassen, uriger Strand und nicht so Touri überlaufen.

Zurück zum Thema, Ivan startet seinen Tag in diesem Video mit einer Runde Longboarden quer durchs Dorf. So muss das sein!

Juni 4, 2012

Paintball Warfare

Er hat es wieder getan. Devin Graham auch bekannt als Devin Supertramp hat ein neues Video veröffentlich. Dieses mal herrscht Krieg. Und zwar nicht zu knapp! Wenn auch mit Paintballwaffen, aber zusätzlich wird aus unterschiedlichsten Off-Road Fahrzeugen und sogar von einem Gleitschirm aus geschossen. So muss das sein!

[via youtube]

April 3, 2012

Fixed Gear Bikes (3 Clips)

Seit Kindertagen bin ich ich ein echter Fahrradfreund. Ich bin nie wirklich Hardcore Professional Radgefahren. Aber ich bin immer gerne gefahren. Zumal es in dem kleinen Ruhrpottstädtchen aus dem ich komme kein wirkliche gute ÖPNV Netz gibt war das Bike zum einen eine gute Fortbewegungsmöglichkeit und halt auch irgendwie… ja „cool“.

In der letzten Zeit fallen mir immer wieder Bikes auf die seltsam anders sind. Die sehen so „normal“ aus. Aber es fahren meistens Menschen damit rum die schon offensichtlich auf Kleidung und Mode achten. So wirklich einen Reim konnte ich mir da lange Zeit nicht drauf machen. Hab es abgehakt unter „Menschen die auf Umwelt und Nachhaltigkeit etc. achten“. Aber ich scheine weit daneben gelegen zu haben, denn diese Bikes sind wohl eine Art Lifestyle Objekt in besonderem Sinne. Es scheint eine Art Szene zu geben.

Ich rede von den sog. „Fixies“ oder Fixes Gear Bikes. Kein Plan? Ich kenn das Gefühl!

Wikipedia sagt dazu:

Der Begriff Eingangrad (engl. Single-Speed) bezeichnet ein Fahrrad, das keine Gangschaltung hat. Ist außerdem kein Freilauf vorhanden, spricht man von einem starren Gang. Umgangssprachlich wird dafür häufig das Modewort Fixie (aus dem engl. „fixed gear“) benutzt. Bei Fixies wird auch gelegentlich auf Bremsen verzichtet; man bremst dann durch Gegendruck auf die Pedale.

Klingt irgendwie Rückschrittlich im ersten Moment finde ich. Über Jahre mussten Bikes immer leichter werden, geilere Scheibenbremsen mit von der NASA entwickelten Hydrauliksystemen haben. Mindestens 32 Gänge. Aus von russischen Kosmonauten Entdeckten Marsmetalllegierungen bestehen und Felgen haben die leichter waren als die Reifen die auf sie aufgezogen wurden. Und jetzt sowas??

JA MANN! Klingt komisch scheint aber geil zu sein. Denn die Möglichkeiten die sich durch den starren Gang ergeben sind nicht schlecht, es gibt erheblich bessere Möglichkeiten das Bike stabil zu halten, bietet eine Menge Potential für Tricks und Stunts jeglicher Art, oder Sorgen einfach nur dafür, dass man sich nicht faul treiben lässt. Denn Fakt ist: Bewegt sich das Read, bewegt man die Beine.

Ob ich mir so ein Gerät irgendwann zulege? Ich weiss es nicht. Prinzipiell find ich den Gedanken sehr nice.Umsonst eine die Dinger nunmal nicht, aber er Wartungsaufwand ist relativ gering weil einfach nicht so wahnsinnig viel Technik. Eigentlich Obergeil um mal „auf die Schnelle“ durch die Hood zu gurken. Allerdings nerven mich die kleinen Dinge des Lebens, wie relativ schmale Reifen(ich fahre seit über 20 Jahren Mountainbike, bin also dicke Stollenreifen gewohnt mit denen mich jeder Huckel und Bordstein mal an der Nase kratzen kann) und die Sache mit den Kurven und der Bremskraft… ich weiss wie oft ich hier im Hannoveraner Stadtverkehr mal Vollgas in beide Bremsen grabsche. Und wenn ich dann noch den Schwung dabei habe, Pedale die sich auch in Kurvenschräglage noch mitdrehen… naja mal schauen. Interessant ist es und die Szene produziert coole Videos. Ich habe hier mal eine kleine Link- und Videosammlung zusammengestellt. Viel Spaß!

Clips:


von Trafik

Hong Kong Fixie Hardcore:

von frshyin


von DaRockworkaz

Links:

Wikipedia

Fixie Inc.

myownbike

Spiegel

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März 31, 2012

Hannover BMX Videos

Die Jungs von meinem Lieblingsfahrradladen um die Ecke haben auf Ihrer Seite mittlerweile ein noch recht kleines aber sehr feines Videoarchiv angelegt. Die Videos stammen alle von Jan Zimmermann und sind nice gemacht, schön geschnitten, Musik  passt und machen einfach Spaß.

 

—> www.bikers-base.de/videos

[via bikers-base]

März 13, 2012

Pogo Boards (Clip)

Zwei Männer um die 50 sind Jogi und Martin. Und ihr  Leben lang haben sie nichts anderes gemacht als Boards zu produzieren. Snowboards, Skateboards, Longboards, Surfboards. Alles in guter alter Handarbeit. Boards entworfen, Weiterentwickelt und vor allem neben all dem immer welche gefahren. Viel Besser kann man sein Leben nicht gestalten.

 

Februar 29, 2012

Jetzt aber flott! – Das Wolfpack Hustle „Marathon Crash Race“

19 Tage sind es noch!

Für alle kurzentschlossenen Rennrad Freaks!

Ihr fragt euch jetzt „Was? Der und Rennrad?“
Zu Recht!
Denn ich habe mit Rennradfahren nix am Hut. Ist einfach nicht mein Ding. Mal abgesehen davon, dass Rennradler in meinen Augen echte Draufgänger sind weil sie auf unfassbar dünnen Reifen mit wahnsinniger Geschwindigkeit unterwegs sind, so wühlen sie sich häufig auch noch durch den Verkehr, sowohl in der Stadt als auch auf Bundesdeutschen Landstrassen. Das ist mir zu krank!

Bei dem folgenden Event ist allerdings ein signifikanter Risikofaktor aus der ganzen Nummer gestrichen. Der Verkehr!

Es ist so, dass einige hundert Rennradler jedes Jahr die Vollsperrung der Strecke des L.A. Marathon, welcher dieses Jahr am 18.03. stattfindet,  nutzen um ein halblegales Rennen zu fahren. 26 Meilen in den Strassen von L.A. ohne Verkehr! Ein Traum für jeden Radfahrer!

Organisiert wird das sog. „Marathon Crash Race“ vom Wolfpack Hustle und eben die haben einen Videoclip zum Rennen von letztem Jahr produziert. Und wenn ich mir das so ansehe habe ich sofort wieder Bock mich auf mein Rad zu schwingen, allerdings werde ich wohl weiterhin dem Stollenrad treu bleiben.

 

[via]